Chronik

 

Download Festschrift "50 Jahre Union Weißkirchen"

Von der "Binder-Wies´n" zur modernen Sport- und Freizeitanlage

1962 „König Fußball" hält Einzug auf der „Binder-Wies'n". Am 14. Oktober findet ein erster Vergleichskampf auf Weißkirchner Boden zwischen der Katholischen Jugend und einem „FC Moisl" statt.

 
1963 Die gesamte „Binder-Wies'n" wird von der Gemeinde gepachtet und der Union als Sub-Pächterin zur Verfügung gestellt. Um den Wettspielanforderungen des Fußballverbandes zu entsprechen, wird das Spielfeld um 90 Grad gedreht und auf die jetzigen Ausmaße vergrößert. An den Längsseiten des Spielfeldes werden Holzbänke aufgestellt. Die offizielle Eröffnung und Segnung des neuen Sportplatzes findet am 11. August statt.


1964
Mit Unterstützung des OÖ.Fußballverbandes und der Union-Landesleitung kann eine Umkleidekabine errichtet werden.

 
1974 Die alte Holzbaracke hat ausgedient, zu Pfingsten wird das neue Clubheim mit Kantine feierlich eingeweiht. Nun stehen endlich auch sanitäre Anlagen zur Verfügung.

 
1975 Als einer der ersten Bezirksvereine erhält die Union Weißkirchen eine überdachte Tribüne. An den Längsseiten des Spielfeldes werden Werbebanden montiert, an der Südseite wird ein Uhr-Turm errichtet.

 
1976 Mit dem Clubheim-Anbau wird ein zusätzlicher Raum für Bälle, Dressen und Geräte geschaffen.

 
1981 Der Tennis-Boom macht auch vor Weißkirchen nicht Halt. Bereits im August kann auf zwei Plätzen der Spielbetrieb aufgenommen werden.

 
1982 Nach Anpachtung des benachbarten Grundstückes von Herrn Josef Egger-Kaindl wird mit dem Bau des Trainingsplatzes begonnen. Um die beiden Plätze im Sommer pflegen zu können, wird eine Wasserleitung verlegt. Der Zustrom tennisbegeisterter Weißkirchner ist so groß, dass ein dritter Platz erreichtet werden muss. Am 30. März erfolgt der Spatenstich zum Bau des Tennis-Heimes, das Dank des großen Einsatzes der freiwilligen Helfer noch im selben Jahr eröffnet werden kann.

 
1983 Rechtzeitig zur feierlichen Eröffnung der erweiterten Sport- und Freizeitanlage am 23. Mai kann der neu errichtete Parkplatz genutzt werden. In diesem Jahr erfolgt auch die Umzäunung des gesamten Areals.

 
1985 Damit die Stockschützen auch im Sommer ihren Sport ausüben können, werden zwei Asphalt-Bahnen errichtet.

 
1986 Auf dem Trainingsfeld der Fußballer wird der erste Teil der Trainingsbeleuchtung installiert. Die restlichen drei Masten sollten dann fünf Jahre später folgen.

 
1988 Als einer der ersten Unterhaus-Vereine des Landes verfügt die Union Weißkirchen über eine elektronische digitale Matchuhr.


1992 Mit dem Aufstieg der Fußballer in die Landesliga sind einige bauliche Maßnahmen notwendig geworden. Für die nun obligaten drei Schiedsrichter muss eine größere Kabine gebaut werden. Hinter dem Ost-Tor wird ein neues Fangnetz errichtet, hinter dem West-Tor werden neue Werbebanden platziert. Außerdem müssen die bereits völlig durchgerosteten Tore durch Aluminium-Tore erneuert werden.

 
1993 Die Tennisspieler können jetzt bis in die Nacht hinein ihren Sport ausüben. Das gewährleisten die neu installierten Flutlicht-Strahler.

 
1996 Erstmals erstrahlt auch das Fußball-Hauptfeld nachts im gleißenden Licht. Mit der leistungsstarken Flutlichtanlage können auch nach Einbruch der Dunkelheit noch Meisterschaftsspiele angepfiffen werden. Die krächzende Tonanlage hat ausgedient. An den hohen Lichtmasten werden neue Lautsprecher montiert.

 
2002 Um dem boomenden Fun-Sport Rechnung zu tragen, runden jetzt ein Beachvolleyball-Platz sowie eine Skater-Anlage das sportliche Angebot der Union ab.

 
2003 Es wird Ernst mit dem Bau des lange herbeigesehnten neuen Clubheims. Am 4. Mai erfolgt der Spatenstich, bereits im Herbst kann der Rohbau fertig gestellt werden. Zum 40. Geburtstag hat sich die Union Weißkirchen so nachträglich selbst das schönste Geschenk gemacht.

 
2005 Beim letzten Heimspiel des Jahres wird erstmals die neue Kantine offiziell in Betrieb genommen. Ab nun wird diese zum gemütlichen Treffpunkt für alle Sportfreunde

 
2006 Mit Hilfe der Gemeinde wird der alte Parkplatz staubfrei gemacht. Die gesamten Stellflächen für Autos werden asphaltiert. Weiters wird die große Terrasse zum Spielfeld überdacht und somit für die Zuseher noch gemütlicher gemacht.

 
2007 Die alte Matchuhr an der Sportplatz-Nordseite wird durch eine neue Anzeigetafel ersetzt, die an der Westseite montiert wird.

 
2008 Das alte Clubheim wird abgerissen. An dessen Stelle werden zwei zusätzliche Stockbahnen errichtet. Gleichzeitig wird eine zusätzliche Parkfläche geschaffen. Im September wird das neue Clubheim durch Pfarrer P. Bruno Niederkrotenthaler gesegnet und von Landeshauptmann Josef Pühringer feierlich seiner Bestimmung übergeben.


2009 Die alten, zu kleinen Blech-Hütten für die Ersatz-Spieler werden durch moderne Betreuer-Kabinen aus Plexiglas ersetzt.


2010 Als große Erleichterung für den Platzwart wird im Juli eine automatische Bewässerungsanlage installiert. Am 24. April wird das kleine, aber feine Clubheim, das die Stockschützen in Eigenregie errichtet haben, von Pfarrer P. Bruno eingeweiht.


2011 Vor dem Clubheim wird eine Parkplatzbeleuchtung installiert.


2012 Rechtzeitig zur 50 Jahr-Feier wird die Clubheim-Fassade erneuert, die Tribüne erhält ebenfalls einen neuen Anstrich. Das alte Kassa-Häuschen aus Holz wird entfernt, die Kassa wird in das Clubheim integriert.

  

Die Höhepunkte der letzten 50 Jahre im Zeitraffer

 

1962 Gründungsversammlung am 2. Dezember im Gasthaus Binder. 


1963 Die Union Weißkirchen wird am 18. April als neuer Verein in den Oberöstererreichischen Fußballverband aufgenommen.


1963/64 Die Union Weißkirchen beendet unter Trainer Johann Rieder die erste Meisterschaftssaison in der 3. Klasse D auf dem vorletzten Platz.


1965/66 Trotz eines 6. Platzes in der 3. Klasse E muss Weißkirchen wegen der Meisterschaftsreform des OÖFV in die neu eingeführte 4. Klasse absteigen, da die vorgegebenen 22 Punkte um einen einzigen Zähler verfehlt werden.


1968/69 Nach Auflösung der 4. Klassen übersiedelt die Union Weißkirchen in die 3. Kasse Ost.


1970/71 Weißkirchen beteiligt sich erstmals an der Nachwuchsmeisterschaft und wird mit der Schülermannschaft (U14) ungeschlagen Meister.


1971/72 Unter Trainer Robert Wiery feiert die Union Weißkirchen in der 3. Klasse Mitte ihren ersten Meistertitel und steigt in die 2. Klasse auf.


1973/74 Bereits in seinem ersten Trainer-Jahr schafft Alois Lehner mit der Union Weißkirchen den Titel in der 2. Klasse Mitte. Als Spielertrainer teilt sich Lehner mit Rudolf Binder mit je 25 Toren die Ehre des Torschützenkönigs.


1975/76 Nur die Tordifferenz verhindert in der 1. Klasse Mitte einen neuerlichen Weißkirchner Titelgewinn. Durch eine neuerliche Umstrukturierung im Fußball-Unterhaus darf Weißkirchen aber gemeinsam mit Meister Blaue Elf Linz in die Bezirksklasse aufsteigen.


1976/77 Mit einem vierten Platz in der Bezirksklasse Ost beendet Alois Lehner seine erfolgreiche Tätigkeit in Weißkirchen.


1977/78 Unter dem neuen Spielertrainer Hermann Höpoltseder kann dem Abstieg nur knapp entronnen werden.


1979/80 Weißkirchen wird hinter SV Garsten Vize-Meister der Bezirksliga Ost.


1982/83 Mit den Trainern Hans Minihold (Herbst) und Günter Marschik (Frühjahr) steigt Weißkirchen in die 1. Klasse ab.


1983/84 Dem neuen Spielertrainer Helmut Leindecker gelingt beinahe der sofortige Wiederaufstieg Am Ende muss sich die Union Weißkirchen aber mit dem 2. Platz hinter Meister U. Pichling begnügen.


1985/86 Weißkirchen muss nach dem Abstieg in die 2. Klasse wieder von ganz unten beginnen.


1987/88 Mit Gerhard Hochhauser als Trainer und Martin Rock als Sektionsleiter wird ein neuer Höhenflug gestartet. Weißkirchen kann den Fußball-Keller nach zwei Jahren wieder verlassen.


1988/89 Mit dem Meistertitel in der 1. Klasse Mitte gelingt der Durchmarsch in die Bezirksliga.


1990/91 Der neue Spielertrainer Helmut Wartinger führt die Union Weißkirchen zum Aufstieg in die Landesliga. Die Reserve- und Junioren-Mannschaft vervollständigen mit ihren Titeln den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.


1992/93 Der Titel in der Landesliga Ost bringt Weißkirchen in die 1. Landesliga.


1994/95 Nach zwei Jahren in der höchsen Spielklasse des Landes muss Weißkirchen wieder zurück in die Landesliga Ost.


1999/2000 In seinem zweiten Trainer-Jahr in Weißkirchen gelingt Trainer Juan Bohensky die Rückkehr in die 1. Landesliga.


2000/01 Das Gastspiel in der höchsten Liga dauert nur ein Jahr. Auch Fredi Schill, der zu Saisonende die Mannschaft übernimmt, kann den Abstieg nicht mehr verhindern.


2006/07 Wieder ist es Juan Bohensky, der die Weißkirchner Mannschaft zurück in die OÖ Liga führt. Unvergessen ist das letzte Spiel in Steyr, wo gegen den direkten Konkurrenten vor 7000 Zuschauern der Aufstieg gelingt.


2011/12 Nach fünf Jahren in der Radio OÖ Liga muss die Union Weißkirchen ausgerechnet zum 50er-Jubiläum in die Landesliga absteigen. Gleich vier Trainer werden in dieser Saison "verbraucht": Juan Bohensky (7 Spiele), Interims-Coach Pepi Schicklgruber (1 Spiel), Karl Meister (5 Spiele) und Ervin Begic (13 Spiele).


2012/13 In der Landesliga Ost scheint es anfangs, als würde sich der freie Fall fortsetzen. Nach vier sieglosen Runden und nur einem einzigen Punkt am Konto trennt man sich von Trainer Ervin Begic. Aber auch in den folgenden drei Spielen unter dem Interims-Duo Fredi Schill und Sigi Paseka reicht es nur zu einem Unentschieden. Erst nach der Verpflichtung von Alfred Olzinger stellt sich in der zehnten Runde das erste Erfolgserlebnis ein. Weitere Siege folgen, der letzten Tabellenplatz kann noch vor der Winterpause abgegeben werden.

 

 

 

 

 

 

  

 
Javoi
Tabelle

1 U. St. Martin/Mkr. 45
2 SC Marchtrenk 43
3 ASKÖ Pregarten 37
4 U. Naarn 36
5 ATSV Sattledt 34
6 SK St. Magdalena 30
7 U. Pichling 29
8 U. Perg 28
9 SV Gallneukirchen 28
10 U. Weißkirchen 27
11 SV Traun 27
12 ASK St. Valentin 20
13 U. Rohrbach/Bg. 19
14 U. Katsdorf 19

 

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